Häufig irreführende Berichterstattung über Gaza in Medien

Leserbrief zu „Ein Bier wartet“ (SZ, 21. 3. 2015, S. 5) Jürgen Jung - Wieder einmal ein Artikel in der SZ, der deutlich macht, wie „Ausgewogenheit“ im Grunde den zur Debatte stehenden Sachverhalt geradezu vernebelt und damit - insbesondere im Falle Israels - unversehens die herrschende Einäugigkeit bekräftigt. „Das deutsche Schweigen zu Israel“ - so der deutsch-israelische Philosoph Omri Böhm -, dem sich, mit ganz wenigen Ausnahmen, die deutschen Intellektuellen und Vordenker unterworfen ... weiterlesen

M. Feiglin: Werft die Bewohner Gazas hinaus

Werft die Gazaner hinaus und siedelt stattdessen Israelis dort an: Feiglin - "Gaza ist Teil unseres Gebietes und wir werden weiterhin dort sein, für immer“, sagte Feiglin.  Der ehemalige stellvertretende Sprecher von Israels Knesset, Moshe Feiglin, rief am Samstag dazu auf, die Palästinenser aus dem Gazastreifen zu vertreiben und stattdessen Israelis dort anzusiedeln, um Israels Wohnungsproblem zu lösen. "Gaza ist Teil unseres Gebietes und wir werden weiterhin dort sein, für immer“, sagte ... weiterlesen

UN-Agentur für die palästinensischen Flüchtlinge: Hilfe für besonders notleidende Familien eingestellt

Die UNRWA – die UN-Agentur für die palästinensischen Flüchtlinge - hat die wirtschaftliche Hilfe für Familien, die von der Blockade des Gazastreifens besonders betroffen, eingestellt, da die Geberländer ihre Hilfsversprechen nicht realisiert haben. "Es ist nicht klar, warum das Geld nicht überwiesen wurde", sagte Robert Turner, Direktor der UNRWA in einem Kommuniqué, in dem er erklärt, dass sofort 100 Millionen Dollar benötigt werden, um mit dem Hilfsplan fortzufahren, der im vergangenen ... weiterlesen

IPPNW Pressemitteilung: Israelische Ärzte werfen Israel Verstöße gegen Völkerrecht vor

IPPNW-Pressemitteilung vom 22.1.2015 - Gazakrieg: Unabhängiger Untersuchungsbericht der "Ärzte für Menschenrechte" - Die israelische Organisation "Ärzte für Menschenrechte" wirft der israelischen Regierung in einem gestern veröffentlichten Bericht zahlreiche Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht vor. Diese hätten zu hohen Opferzahlen unter der palästinensischen Zivilbevölkerung während des Gaza-Krieges im Sommer 2014 geführt. Anlässlich dieser Vorwürfe und des fortgesetzten ... weiterlesen

Humanitäre Krise nach dem Gaza-Krieg spitzt sich zu

 96.000 Wohnungen gänzlich oder teilweise zerstört während der israelischen Aggression „Operation Protective Edge“ im vergangenen August - Die jüngst abgeschlossenen detaillierten Bestandsaufnahmen der von Israel angerichteten Schäden während der Angriffe im vergangenen August haben weitaus größere Zerstörungen an das Tageslicht gebracht als ursprünglich angenommen. Statt der ursprünglich geschätzten 42.000 zerstörten oder schwer beschädigten Wohnungen von Flüchtlingsfamilien ... weiterlesen

“Ein-Staaten-Lösung” für Israel/Palästina

Ludwig Watzal - Israels Wirtschaftsminister Naftali Bennett, Vorsitzender der rechten Partei „The Jewish Home“, veröffentlichte in der New York Times einen Artikel, in dem er den Plan einer „Zwei-Staaten-Lösung“ als Ausweg aus dem israelisch-palästinensischen Konflikt begraben hat. Bennett gehört zu keiner radikalen zionistischen Randgruppe. Obwohl er ein Vertreter extremistischer kolonialer zionistischer Ideen ist, wird er als Nachfolger des Premierministers Netanyahu angesehen. In ... weiterlesen

»Verantwortlich für die Gewalt ist die Besatzung«

Gespräch mit Helga Baumgarten - Über den jüngsten Gaza-Krieg, den politischen Kampf der Palästinenser und Perspektiven für eine Zweistaatenlösung -   Frage: Ursprünglich wollten wir uns über die Hintergründe des letzten Gaza-Kriegs unterhalten. Unterdessen nimmt die Gewalt kein Ende. Im Internet ist ein aktuelles Video zu sehen, das zeigt, wie israelische Soldaten einen wehrlosen palästinensischen Jugendlichen erschießen. Siedler zündeten am 12.11. eine Moschee nahe Ramallah an. ... weiterlesen

Rede von Dr. Ahmad Muhaisen am 21. November bei einer Kundgebung

 in Berlin vor dem Brandenburger Tor - Liebe Freunde, als wir am letzten Sonnabend in Berlin demonstrierten, sprachen wir von unserer Verzweiflung über die aktuellen Ereignisse in Jerusalem und auf dem Al Haram al Sharif mit der Al Aqsa Moschee und appellierten an die deutsche Regierung und an die Europäische Union, nicht länger zu schweigen zu den israelischen Besatzungsverbrechen und der Straflosigkeit. Leider hat sich die Situation in dieser Woche in Jerusalem so sehr verschlimmert, dass ... weiterlesen

Nach Kerry-Initiative und Gaza-Krieg: Eskalation oder Deeskalation im Nahen Osten?

Clemens Ronnefeldt (Versöhnungsbund) - Während der Abfassung dieses Artikels steht der Nahostkonflikt wieder einmal an einem Scheidepunkt: Nach der mehrfachen Erstürmung des Tempelbergs samt Eindringens in die Al Aksa-Moschee durch die israelische Armee (IDF), dem Attentat auf den Rabbiner Jehuda Glick durch ein Mitglied des islamischen Dschihad, Brandanschlägen auf Synagogen und Moscheen, etlichen Toten auf palästinensischer Seite im Westjordanland und im Gazastreifen durch IDF-Angehörige ... weiterlesen