75 Jahre Israel – 75 Jahre Vertreibung der Palästinenser (Nakba) – und kein Ende in Sicht

Wir laden ein zur Auftaktveranstaltung des Gedenkjahres                                             Samstag, 26. November 2022, Beginn 17 Uhr Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin, Greifswalder Str. 4

www.hausderdemokratie.de

mit

  • Professor i.R. Norman Paech*                                                                            „Die Teilungsresolution eine immer noch offene Rechnung der UNO.“
  • Dr. Sarah El Bulbeisi*:                                                                                         Was bedeutet die Nakba für die 2. Generation Palästinenser*Innen in Europa eine persönliche Sicht und ein Ausblick auf die Zukunft.
  • Jonas Abou Zaher*                                                                                             Die NAKBA aus Sicht der EnkelGeneration“

  • Der palästinensische Lautenspieler Morasem Rmeth* begleitet die Veranstaltung mit musikalischen Bildern von Palästina. 

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    Norman Paech, Prof. i. R. für öffentliches Recht an der Universität Hamburg, ehemaliger Bundestagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKEN.

    *Dr. Sarah El Bulbeisi: Aufgewachsen in der Schweiz; promoviert hat sie in München an der LMU (LudwigMaximiliansUniversität). Ihr Vater ist Palästinenser. So hat sie seit ihren frühen Jahren das Thema Palästina und seine Geschichte, insbesondere die Erfahrungen und Auswirkungen von Gewalt bei den Palästinensern der 1. und auch der 2. Generation in der Diaspora nicht losgelassen. Es wurde zum Thema ihrer Doktorarbeit und fand Niederschlag in dem Buch „Tabu, Trauma, und Identität SubjektKonstruktionen von Palästinenser*innen in Deutschland und der Schweiz, 1960 bis 2015“. Seit 2019 ist sie „Research Associate“ am Orient Institute in Beirut.

    *Jonas Abou Zaher: 22 Jahre, bezeichnet sich selbst als Deutscher (Franke) mit palästinensischen Wurzeln. Seine Großeltern sind 1948 aus dem Norden Israels in den Libanon geflohen und leben seit 1975 in Deutschland. Er studiert derzeit Rechtswissen-schaften in Erlangen. Ist seit seiner Jugendzeit politisch aktiv. Betrachtet sich als „Stimme der jungen Palästinenser in Deutschland“

    *Morasem Rhmet: Der Künstler ist Palästinenser. Er und seine Familie kamen zuletzt als Flüchtlinge aus Syrien nach Deutschland. Ursprünglich wurde seine Familie 1948 vertrieben.