Hilferuf des International Solidarity Movement: ISM braucht mehr AktivistInnen vor Ort!

Heute erreicht mich ein Hilferuf des International Solidarity Movement (ISM) aus Al Khalil/ Hebron. Die ISM ist dort und an anderen „Hot Spots“ des besetzten Palästinas vor Ort, um gewaltfrei für die Rechte der Palästinenser einzustehen. Sie sind gerade chronisch unterbesetzt.

ismlogo

Typische aktivitäten vor ort umfassen: begleitung von schul- und kindergartenkindern, kontrolle der checkpoints der israelischen armee, dokumentation von übergriffen der armee auf palästinenser und aktivisten, sammeln von zeugenaussagen, medienarbeit, berichterstatten nach rückkehr.

Die ISM braucht mehr aktivistInnen vor ort! in al-khalil/ hebron beispielsweise sollen drei schulen regelmäßig unterstützt werden; es sind aber momentan nur noch zwei aktivistInnen vor ort. als ich im oktober dort war, waren wir zu acht!

Bitte erwägt, euch der ISM vor ort anzuschließen! überlegt, wer in eurem freundeskreis dafür in frage käme und sprecht sie/ihn an!  auf der homepage der ISM finden ihr neben aktuellen informationen und aktionen, auch hintergrundinfos zu den grundprinzipien der ISM. hier geht es konkret um die einreisemöglichkeiten: http://palsolidarity.org/join/

Jeder freiwillige absolviert zunächst ein mehrtägiges training (gewaltfreiheit, umgang mit gewalt seitens der besatzer, kulturelle anpassung, demokratische entscheidungsstrukturen….), bevor sie/er dann an die jeweiligen einsatzorte geschickt wird.

 Wer interesse hat, möge sich zunächst per email an mich wenden (openmindinol(Ersetze diesen Einschub durch das Email-Zeichen.)gmail.com). ggf. kann ich dann weitere fragen beantworten. außerdem kann ich kontakt zur ISM vor ort herstellen (es gibt allerdings aus sicherheitsgründen kein formelles anmeldeverfahren).

 Es gibt wenige möglichkeiten, den solidarischen kampf mit den palästinenserInnen so direkt zu unterstützen. die dokumentation des erlebten und der transport dieser erlebnisse zurück ins heimische umfeld, ist ein großer beitrag zur wandlung des israel-bildes in der deutschen öffentlichkeit. die grundprinzipien von BDS und ISM sind eins. die aktivistInnen, die ich vor ort kennengelernt habe waren zwischen 20 und 70 jahren alt, australier, italiener und deutsche (und 20 nationen mehr), sie waren weiblich und männlich, jüdisch, christlich, muslimisch und atheistisch- willkommen sind alle menschen, die psychisch und physisch belastbar sind, die grundprinzipien teilen und der sache gegenüber solidarisch sind.  bist du mit dabei?

christopher ben kushka

 p.s. Im sinne des oben beschriebenen, bin ich gerne bereit vor BDS-gruppen und anderen interessierten kreisen über die erlebnisse vor ort zu referieren.