Landwirtschaft in israelischen Siedlungen schadet palästinensischen Kindern

Schulabbrecher leisten schlecht bezahlte und gefährliche Arbeit  –
13. April 2015 –

(Jerusalem) – Die Landwirtschaftsbetriebe der israelischen Siedlungen im Westjordanland beschäftigen palästinensische Kinder bei dem Anbau, der Ernte und dem Abpacken landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die größtenteils exportiert werden, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die Betriebe bezahlen den Kindern niedrige Löhne und setzen sie gefährlichen Arbeitsbedingungen aus, was internationale Menschenrechtsstandards verletzt.

Der 74-seitige Bericht „Ripe for Abuse: Palestinian Child Labor in Israeli Agricultural Settlements in the West Bank dokumentiert, wie Kinder bereits im Alter von elf Jahren auf den Farmen von Siedlern arbeiten, oft bei sehr hohen Temperaturen.  >>>