Handala e.V.: Stellungnahme bezüglich des Verbots der VHS Veranstaltungsreihe Nahost in Neuss

Stellungnahme bzgl. des Verbots der VHS Veranstaltungsreihe Nahost in Neuss und der damit einhergehenden Diffamierung des Vereins Handala e.V.

 

In dieser Woche wurde die Veranstaltungsreihe Nahost der VHS Neuss vom Bürgermeister der Stadt Neuss, Herrn Herbert Napp (CDU), verboten.

Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die LINKE in Neuss geht sogar noch weiter und fordert den Rücktritt des VHS-Leiters. Auch unsere Ausstellung „Haft ohne Anklage“, die sich mit der von Israel praktizierten Administrativhaft sowie deren Auswirkungen auf die palästinensische Bevölkerung auseinandersetzt, sollte im Rahmen dieser Nahost-Reihe gezeigt werden.

Herrn Napps Behauptung, die Veranstaltungsreihe sei einseitig, ist völlig aus der Luft gegriffen. Die im Rahmen der Nahost-Reihe geplanten Veranstaltungen sollten kritisch die israelische Besatzungspolitik beleuchten. Als einseitig kann dies nur von jemandem bezeichnet werden, der weder die Situation in den besetzten palästinensischen Gebieten noch die Auswirkungen der israelischen Besatzungspolitik auf die palästinensische Bevölkerung kennt. Allen Beteiligten ging es darum, sich konstruktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und Möglichkeiten für eine friedliche Zukunft für Israel und Palästina aufzuweisen.

Hier finden Sie die Stellungnahme von Handala e.V. in voller Länge.

Hier die abgesetzte Veranstaltungsreihe zum Themenkreis Nahost

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