Rolf Verleger: Ist der Einsatz für Menschenrechte in Palästina antisemitisch? /Studentengruppe an der Uni Freiburg fordert Redeverbot

Dazu nimmt Prof. Rolf Verleger Stellung: Sehr geehrte Herren, Am 10.11. hielt ich im Rahmen des Café Palestine Freiburg in einem Hörsaal der Universität Freiburg einen Vortrag zum Thema "Ist der Einsatz für Menschenrechte in Palästina antisemitisch?" Vor der Veranstaltung haben Sie per Flugblatt ein Redeverbot für mich an der Universität Freiburg gefordert. Sie taten das zwanzig Minuten vor Veranstaltungsbeginn, als es noch leer war: Sie, zwei junge Männer, höflich und zurückhaltend, ... weiterlesen

Auswärtiges Amt zu Gesetzentwurf zur nachträglichen Legalisierung von Außenposten

Zur Entscheidung des israelischen Ministerkomitees für Gesetzgebung am 13.11. erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts heute (15.11.): Ungeachtet der Anordnung des israelischen Obersten Gerichtshofs, den Siedlungsaußenposten Amona bis spätestens 25. Dezember 2016 zu räumen, hat das Ministerkomitee für Gesetzgebung einen Gesetzentwurf zur nachträglichen Legalisierung von Außenposten beschlossen und an die Knesset zur Beratung weitergeleitet. Der israelische Generalstaatsanwalt hat ... weiterlesen

Erneute Verschiebung der Nakba-Ausstellung an der Universität Göttingen

„Die Präsidentin hat erneut die Ausstellungseröffnung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ verschoben – nun auf das Sommersemester 2017. Als Veranstalter bedauern wir dies und sind über dieses Vorgehen sehr enttäuscht. Wir haben die Angelegenheit dem Senat der Universität zur Ermöglichung einer universitätsöffentlichen Diskussion vorgelegt und unsere Stellungnahmen auch den bisher nur einseitig informierten Presseorganen zur Kenntnis gebracht. Die Ausstellung ... weiterlesen

Palästina: Reise in die Zivilgesellschaft (taz) 2.-12.4. /22.10.-1.11.2017

Nablus - Ramallah - Jenin - Jericho -  Bethlehem - Hebron - Jerusalem Kooperationspartner dieser Reise: medico international Sie besuchen ein Theaterprojekt in Jenin (das "Freedom Theatre"), lernen zivilen Widerstand gegen die Mauer in einem Dorf kennen und unterhalten sich in Jerusalem, Bethlehem, Ramallah und anderen Orten mit Journalisten, Pädagogen, Kulturhistorikern und anderen Experten. Ziel ist es, selbst auf einer nur 11-tägigen Reise die Lebensrealität der Palästinenser aus verschiedenen ... weiterlesen

Israelische und jüdische Kulturschaffende in Berlin wenden sich gegen politische Zensur

In einem von fast 80 Personen namentlich gezeichneten offenen Brief vom 25. Oktober 2016 wenden sich Kulturschaffende in Berlin gegen Verleumdungen anlässlich eines palästinensischen Kunstfestivals im Ballhaus Naunynstraße. In einem Bericht des Berliner Tagesspiegels wurde die Forderung nach Streichung öffentlicher Gelder erhoben, weil in dem Festival „After the Last Sky“ angeblich „anti-israelische Hetze“ toleriert und Gewalt verherrlicht worden sei. Unter anderem heißt es in dem offenen ... weiterlesen