Israelische Siedlungen haben einen Staat im Staat geschaffen

Natasha Roth - Nicht nur die physische Gewalt der Siedler bleibt weitgehend straflos – die strukturelle Gewalt durch die, die das Siedlungsunternehmen betreiben in Form von offenem Landraub und allem, was damit zusammenhängt, wird ebenfalls nicht angesprochen. Was hindert den langen Arm des Gesetzes daran? Ein investigatives Nachrichtenprogramm zur besten Sendezeit deckte letzte Woche für alle Israelis die verbreiteten Fälschungen beim Erwerb von palästinensischem Land durch jüdische Siedler ... weiterlesen

Gaza: Betreten verboten für EU-Delegation

Einer Delegation des Europäischen Parlaments wurde Donnerstag von den israelischen Autoritäten die Einreise nach Gaza verwehrt, besagte eine Stellungnahme der EU. Laut dem World Bulletin/Al Ray sagte die EU-Delegation, dass kein Grund bestanden hätte, sie  von der mit der Blockade versehenen Enklave auszuschließen, wo sie den Schaden, der durch eine israelische Militäroperation im Jahre 2014 verursacht worden war, und den Fortschritt der von der EU gesponserten Maßnahmen zum Wiederaufbau ... weiterlesen

Wer verübte das schlimmste terroristische Verbrechen in Palästina und Israel?

Wann, wo und von wem wurde in Palästina oder Israel das schlimmste terroristische Verbrechen mit den meisten Toten ausgeführt? Das war wohl am 22. Juli 1946, als durch die Sprengung des King-David-Hotels in Jerusalem mindestens 91 Engländer, Juden, aber überwiegend Araber  durch die jüdische Irgun Miliz unter Führung des späteren israelischen Ministerpräsidenten Menachem Begin getötet wurden. Begin hat im Jahre 1956 sogar ein Killerkommando nach Deutschland geschickt, um Konrad Adenauer ... weiterlesen

Israelische Grenzwälle gegen Flüchtlinge. Netanjahu: Mauer um Israel als „Schutz vor den wilden Tieren“

Israel hat bereits vielen Mauern und Zäune gebaut: die meisten auf palästinensischem Boden. 31.400 Palästinenser sind sogar von einem Grenzwall eingeschlossen, weil  Israel viele Städte und Dörfer durch Wälle komplet eingeschlossen hat. Bewohner und Besucher können diese Ortschaften nur zu ganz bestimmten Uhrzeiten durch einen Checkpoint betreten. Jetzt soll auch zwischen Israel und Jordanien und zwischen den besetzten Golanhöhen und Syrien ein Grenzwall gebaut werden. ------------------------------------------------------------------------------------------------- Israel ... weiterlesen

Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt. Hitlers langer verhängnisvoller Schatten

Arn Strohmeyer - Der Antisemitismus hat in Europa und speziell in Deutschland zu furchtbaren Verbrechen geführt, die im Holocaust der Nationalsozialis­ten ihren monströsen Höhepunkt erfuhren. Es versteht sich von selbst, dass besonders die westlichen Gesellschaften den Antisemitismus ächten und auf jede Form des erneuten Auf­tretens dieser Form des Rassismus äußerst sensibel reagieren. Der Antisemitismus-Vor­wurf steht deshalb in den aktuellen politischen Auseinandersetzungen ständig im ... weiterlesen

Fünf Top-Gründe warum ich kein liberaler Zionist bin

1.  -     Die Nakba ist mehr als nur ein „Palästinensisches Narrativ“. -------------------- 700 000 Palästinenser wurden  1948 von ihren Ländereien vertrieben. Diese Vertreibungen wurden vom zionistischen Wunsch motiviert, einen Staat mit jüdischer Mehrheit auf so viel Land des Britischen Mandatsgebiets Palästina  wie möglich  zu gründen. Dies ist eine objektive historische Tatsache und keine subjektive Perspektive, die wir brauchen, um in Dialoggruppen sensibel zu sein. ... weiterlesen

Hilferuf des International Solidarity Movement: ISM braucht mehr AktivistInnen vor Ort!

Heute erreicht mich ein Hilferuf des International Solidarity Movement (ISM) aus Al Khalil/ Hebron. Die ISM ist dort und an anderen "Hot Spots" des besetzten Palästinas vor Ort, um gewaltfrei für die Rechte der Palästinenser einzustehen. Sie sind gerade chronisch unterbesetzt. Typische aktivitäten vor ort umfassen: begleitung von schul- und kindergartenkindern, kontrolle der checkpoints der israelischen armee, dokumentation von übergriffen der armee auf palästinenser und aktivisten, sammeln ... weiterlesen

Es gibt keinen post-traumatischen Stress in Gaza, weil der Stress weitergeht

John Soos -  PhD Vancouver - 28.1. 16 - Der Würgegriff Gazas geht 2016 ins 10. Jahr. Das Leiden aus einem Jahrzehnt der Menschenrechtsverletzungen, Armut und dreier gewaltiger militärischer Angriffe  schaffen für die Bevölkerung einen psychologischen Tribut, der nicht einzuschätzen  ist. Obdachlosigkeit, viele Todesfälle in einer einzigen Familie, schwere Verletzungen und die ständig gegenwärtige Bedrohung von neuen israelischen Bombenangriffen schaffen ein psychologisches Klima eines ... weiterlesen