Urgent Action! Friedlichem Aktivisten droht Haftstrafe

abdallah abu rahmaAktiv werden! Email-Aktion von Amnesty International >>> 

Dem palästinensischen Aktivisten Abdallah Abu Rahma drohen fünf Jahre Gefängnis. Die Liga für Menschenrechte ruft zu Solidaritäts-Veranstaltungen auf, so dass die Forderung nach Einstellung des Verfahrenes und Freispruch im Straßenbild wie auch in den Medien sichtbar wird.

Abdallah Abu Rahma wurde am 21. Oktober in Anklagepunkten schuldig gesprochen wurde, die in Zusammenhang mit einer Demonstration im Jahre 2012 stehen. Ein israelisches Militärgericht sollte am 5. Januar 2015 sein Urteil verkünden. Der Prozess ist jetzt auf den 8. Februar verschoben worden. Sollte Abdallah Abu Rahma inhaftiert werden, so wäre er als gewaltloser politischer Gefangener zu betrachten. Protestiert gegen die Verhaftung und gegen die Strafandrohung. >>> 

Die Liga für Menschenrechte ist der Auffassung, dass in der Bundesrepublik und international eine lautstarke Kampagne
für die sofortige Einstellung des Verfahrens gegen Abdallah Abu Rahmah und für seinen Freispruch entfaltet werden muss.

Von der EU sowie ihren Mitgliedsstaaten ist zu fordern, die völkerrechtlichen Verstöße Israels durch Expansion, Landraub und Besiedlung der vor 67 Jahren eroberten und seitdem besetzten palästinensischen Gebiete zu stoppen, den illegalen Verlauf der Apartheidmauer, die diese durchtrennt zu korrigieren und Israel zu bewegen, die unveräußerlichen Grund- und Menschenrechte für Palästinenser zu garantieren.

Gut wäre es, wenn vom 1. bis zum 8. Februar möglichst vielerorts auch im Straßenbild und vorzugsweise in möglichst vielen Medien sichtbar,
eine „Solidaritätskampagne Freispruch für Abdallah Abu Rahmah“ von sich reden machen könnte.

Ich denke in Berlin und möglicherweise auch andersow, ließen sich täglich Aufklärungsaktionen, z. B. sog.  Mahnwachen, Kundgebungen an zentralen oder einschlägigen Orten oder auch nur Verteilen von Aufklärungsmaterial, für die Dauer von 8 Tagen realisieren.

In Berlin könnten z. B. die Botschaft Israels, das Außenministerium, das Kanzleramt, der traditionelle Ort unserer monatlichen Bil’in-Mahnwachen am Hackeschen Markt, der Potsdamer Platz, der Pariser Platz am Brandenburger Tor, der Reichstag und der Breitscheidtplatz an der Gedächtniskirche geeignete Orte sein.

Für eine Aktion genügt es, wenn zwanzig Leute sich versammeln ein großes Transparent und mehrere Konterfeis von Abdallah deutlich sichtbar zeigen.

Wichtig ist, Medien einzuladen.

Noch wichtiger wäre es, selber Medienberichte in Form von Text, Fotos und/oder Videos der Solidaritätsaktion zu erstellen und diese über die einschlägigen Sites der Palästinasolidarität, über die Bil’in-Site, etc..

Für Berlin lade ich zur Koordination und Organisation der avisierten Kampagne ein, am kommenden Montag zusammenzukommen.

         1. Treffen Solidaritätskampagne Freispruch Abdallah Abu Rahmah,
          am 19. Januar 2015, 19:00 bis 21:00 Uhr
          im Liga-Büro Berlin
          Haus der Demokratie und Menschenrechte
          (Vorderhaus 2. Etage),  Greifswalder Str. 4, DE10405 Berlin


Ich schicke den Entwurf mit dieser Email mit, um Organisationen, die es möchten, zu ermutigen

– entweder die Erklärung einfach nur zu unterstützen, was wir bei Veröffentlichung kenntlich machen würden – Änderungen können noch bis Samstag eingebracht werden
– oder sich Passagen herauszukopieren für eigene Erklärungen
– oder sich inspirieren zu lassen zu völlig eigenständigen Texten.

Wir von der  Liga, planen unsere Erklärung am 20. Januar zu publizieren.

Es tut m. E. nichts zur Sache, wenn gleichlautende Texte unterweges sind.
Ich würde bei Übernahme von Textpassagen aus unserem Entwurf, nur sehr herzlich bitten, gemeinsam zu starten, so dass wir nicht in die Verlegenheit kommen, uns des Plagiats schuldig zu machen 🙂

Ich füge außerdem die Urgent Action von ai unten samt Link an, die noch bis zum 31. d. M. relevant ist.

Der Text enthält einige Fehler, die offensichtlich nicht mehr korrigiert werden können. Es  sind aber alle  Adressen aufgeführt, die unbedingt angeschrieben werden sollten.
Ich würde noch das Auswärtige und das Kanzleramt sowie die Bundesregierung und die Deutsche Botschaft in TA und Ramallah anschreiben.

Soweit meine Vorschläge. Es haben sich schon einige zum 1. Treffen am Montag, 19. angesagt. Es wäre gut, wenn diejenigen, die teilnehmen wollten, sich kurz meldeten,
damit wir wissen, ob wir einen größeren Saal als unsere eigenen Räume suchen müssten.

Ich hoffe, die Email findet Ihre/Eure Zustimmung.
Mit sehr herzlichen Grüßen
Fanny-Michaela Reisin

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Weitere Informationen auf Englisch  >>> 

Weitere Urgent Actions:

MURAD SHTEWI  >>> 

NADIA ABU JAMAL  >>> 

 Weitere Informationen zu Abdallah Abu Rahma  >>>
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